Die Geschichte

 

Entlang des anmutigen Flüsschen Nette weiß die Geschichte über viele Mühlen zu berichten. In Trimbs gab es zwei Arten, eine Mahl- und eine Ölmühle. Die Wasserkraft wurde auch in hiesiger Gegend früh erkannt und genutzt. Die Trimbser Mahlmühle findet um 1800 ihren Anfang. Ein gleichmäßiger Antrieb des Mühlrades wurde durch den Vorstau eines langen Mühlteiches erzielt.

 

 

Schon die Großeltern des 1960 verstorbenen Johann Schmitt ("Mülle Hännes") wurden als Mühlenbetreiber erwähnt. Ihre Wohnung befand sich, bis zum Neubau einer Villa im Jahre 1933, in den unteren Räumen der Mühle.
Nach mündlicher Überlieferung war die Mühle oft vom Hochwasser der Nette bedroht. Dabei soll das Wasser bis zur Tischhöhe in der Wohnung gestanden haben. Die Villa (neuzeitiger Baustil) war ein Hochzeitsgeschenk von "Mülle Hännes" an seine Frau, die "Müllerin".

Neben dem Mühlbetrieb gehörte auch ein größerer Bauernhof mit Ackerbau und Viehzucht zum Anwesen. Besonders die am Mühlteich entlang gelegenen saftigen Wiesen boten günstiges Weideland für eine gesunde Viehhaltung. Als Viehhüter konnte man sich früher ein Zubrot verdienen.

Eine besonders schöne Sache für Jung und Alt war das Baden im Mühlteich. Viele Trimbser konnten so das Schwimmen erlernen. Oft aber wurde das Badevergnügen von einem sehr launischen "Mülle Hännes" unterbunden. Trotz seiner Launenhaftigkeit half er in den schlechten Zeiten vielen aus der Not.

Selten wurde jemand abgewiesen, wenn er ihn um etwas Mehl bat. Mit eigenem LKW wurden Mühlenprodukte bis nach Köln geliefert.

Bei einem Großbrand im Jahre 1955 wurde das gesamte Mühlengebäude beschädigt. Nach dem Tode des Müllers konnte der Mühlenbetrieb noch einige Jahre von Willi Neideck und Peter Hergarten weiter geführt werden.
Der landwirtschaftliche Betrieb wurde schon Ende der fünfziger Jahre eingestellt. Kurz nach dem Tode der Müllerin wurde das Anwesen Trimbser Mühle an Domolin Gerard verkauft.

1981 erhielt die Mühle mit Klaus Schneider aus Mendig einen neuen Besitzer. Zu einem Reiterhof mit neuen Stallungen und einem Reiterstübchen wurde die Mühle umgebaut. Mit einem Reitlehrer war der Pferdesport einige Jahre eine Attraktion für Jung und Alt in Trimbs.

Offenstallplätze frei

(Auch für Allergikerpferde)
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